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Die wichtigsten Küchengewürze inkl. Hildegardlexikon zum Nachlesen
Die Zutaten und ihre Wirkung
„Für einen gesunden Menschen ist er gut zu essen, weil er die Fäulnis in ihm mindert und das gute Blut in ihm vermehrt und einen klaren Verstand im Menschen bereitet. Den, der schon fast gestorben ist, bringt er wieder zu Kräften. Im Menschen schickt er nichts unverdaut heraus, sondern bereitet ihm eine gute Verdauung.“
Viele Hildegardfreunde haben sich den bei uns kultivierten römischen oder deutschen Bertram in den Kräutergarten gepflanzt. Laut den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Dr. van Hecken ist die Bertramwurzel ein wunderbares Kräftigungsmittel, kann wohltuend die Verdauung unterstützen und Fehlernährung ausgleichen. Der Bertram ist für alle Hildegardfreunde ein wichtiges Küchengewürz. Streuen Sie täglich diese vermahlene Wurzel über Ihr Essen und geniessen Sie das Prickeln der ätherischen Öle auf ihrer Zunge.
Der Galgant ist ganz warm und hat keine Kälte in sich und ist heilkräftig. Ein Mensch, der ein hitziges Fieber in sich hat, pulverisiere Galgant und trinke dieses Pulver in Quellwasser, und er wird das hitzige Fieber löschen. Und wer im Rücken oder in der Seite wegen übler Säfte Schmerzen hat, der siede Galgant in Wein und trinke ihn oft warm, und der Schmerz wird aufhören. Und wer Herzweh und wer im Herzen schwach ist, der esse bald genügend Galgant, und es wird ihm besser gehen.
Galgant ist durch seine aromatische Schärfe eine ausgezeichnete Alternative zu Pfeffer und Paprika.
Sie werden die wärmende Wirkung sofort spüren. Würzen Sie die Gerichte anfangs vorsichtig, denn Galgant ist scharf. Galgant ist eines der drei wichtigsten Hildegard-Gewürze. Neben Bertram und Quendel hat er seinen fixen Platz im Küchenregal jedes Hildegardfreundes.
Wissenswertes: Nach Hildegard soll dieses Gewürz möglichst oft verwendet werden z.B. für eine gute Verdauung.
Der Quendel oder Feldthymian ist laut Hildegard das Hautheilkraut. Das Quendelkraut weist ein angenehm würziges Aroma auf und verleiht jedem Gericht einen besonderen Geschmack. Es ist nicht zu aufdringlich im Geschmack, wodurch es leicht zu kombinieren und zu verwenden ist. Der Hildegard von Bingen Quendel gilt als Universalgewürz in der Hildegard-Lehre
Der Name leitet sich vom hebräischen ezob ab, was so viel wie heiliges Kraut bedeutet.
Mit diesem Kraut wurden Tempel gereinigt, Leprakranke behandelt. Aus dem Schimmel, der auf den Blättern dieser Pflanze wächst, wird das Penicillin gewonnen. Plinius erwähnte bereits im 1. Jahrhundert einen Wein namens hyssopites. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Benediktinermönche etwa im 10. Jahrhundert den Ysop in Mitteleuropa einführten, um damit Likör zu würzen. In der Gesundheitsküche nach Hildegard von Bingen wird Ysop zum Würzen von Fleisch, Gemüse und Fisch verwendet.
Im Kleinen Hildegard Lexikon finden Sie einen Index nach Beschwerden und Krankheiten mit den passenden Empfehlungen der Hl Hildegard, welche Kräuter und Gewürze zu nehmen sind. Für Einsteiger in die Hildegard Medizin und Gesundheitsküche.
