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Von Vergil bis Kipling priesen schon viele Dichter die wunderbaren Eigenschaften des Thymian. Besonders kräftig ist sein Duft auf den warmen sonnigen Hügeln der Mittelmeerländer, wo er ursprünglich herkommt.
Für die Griechen stand der Thymian für Grazie und Eleganz, weswegen sie sich gerne nach einem Bad mit Thymianöl einrieben. Thymina kommt vom griechischen thymon und bedeutet so viel wie Mut. In vielen Überlieferungen wird der Thymian erwähnt. Beispielsweise pflegten römische Soldaten in Thymianwasser zu baden, um sich zu stärken. Im MIttelalter stickten europäiosche Damen Thymianzweige auf Tüchlein, die sie den fahrenden Rittern mitgaben. Sogar in einem Suppenrezept aus dem Jahr 1663 wird Thymian als Mittel gegen Schüchternheit erwähnt. Über den flach wachsenden Thymian mit seinen lila Blütchen, auch Feldthymian genannt, hat Hildegard von Bingen Folgendes geschrieben:
‚Wenn ein Mensch räudig ausblüht, dann soll er den Quendel essen und es heilt ihn von Innen heraus‘.
Das Quendelkraut weist ein angenehm würziges Aroma auf und verleiht jedem Gericht einen besonderen Geschmack. Es ist nicht zu aufdringlich im Geschmack, wodurch es leicht zu kombinieren und zu verwenden ist. Der Hildegard von Bingen Quendel gilt als Universalgewürz in der Hildegard-Lehre und wird vor allem der Haut zugeschrieben.
Zutaten: Thymus serphyllum – Quendelkrautpulver
